Tanja Bakenhus

Killerklima treibt weltweit sein Unwesen.

Wie lange sind wir in Oldenburg noch sicher?! Wann wird das Klimamonster wieder zu schlagen? Wird die Eisschmelze das ewige Eis auf dem Schlossplatz endgültig killen? Werden sich nie wieder Eisbären auf unserem Pferdemarkt ansiedeln? Der Bericht des Oldenburger Klimarats ist alarmierend! Von Jahr zu Jahr steigen nicht nur die Kosten, sondern auch die Außentemperatur! Die Winter in Oldenburg werden immer milder! Der Wintersport wird praktisch aussterben! Der Oldenburger Klimarat stellt in seinem Bericht fest, dass sich die milden Temperaturen schwächend auf die Bindungskraft des Wassers der ortsansässigen Seen und Gewässer auswirken! Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang vor dem Betreten dieser Gewässer.Doch nicht nur Eisverluste wird uns das Horrorklima bescheren, steigende Meeresspiegel, Terror-Orkane, lang anhaltende Hitzeperioden, extreme Dürren, einen dramatischen Trinkwassermangel. Die Aufheizung des Klimas wird auch für erhitzte Gemüter sorgen, langfristig wird das Killerklima ein Klima der Gewalt unter den Menschen schüren.
Es ist 5 vor 12, Zeit zum Handeln, darin sind sich alle einig. Einig ist man sich aber auch darüber, dass die bevorstehenden Maßnahmen, also der Umweltschutz, weder Arbeitsplätze gefährden noch Autofahren teurer machen darf.
Im Vorfeld hatten schon Unternehmer und Wirtschaftsbosse ihre Befürchtungen offenbart und gaben zu bedenken, dass bevorstehende Umweltmaßnahmen handfeste Eingriffe in die Freiheit der Wirtschaft zur Folge hätten. Demnach wären unzählige Arbeitsplätze in Gefahr und vor dem Aussterben bedroht!
Kreative Lösungsvorschläge sind gefragt.
Während Rastede einen ihrer Einwohner in den Weltraum geschickt hat, um nach alternativen Luftschlössern Ausschau zu halten und der Stoibär für Bayern wie gewohnt gehandelt statt geredet und das Killerklima flugs zum Problemklima erklärt und damit auch zum Abschuss offiziell frei gegeben hat, entdeckt Oldenburg seine neuen Möglichkeiten. Die vor Jahren beauftragte Oldenburg-Vermarktungskommission frohlockt mit rosigen Zukunftsaussichten: Aufgrund der milden Winter, der heißen Sommer und dem steigenden Meeresspiegel hätten wir gute Chancen eine beliebte Ferienregion zu werden! Und geht gleich mit gutem Beispiel voran, statt mit »mehr erleben in Oldenburg« wird nun mit »Meer erleben in Oldenburg« geworben.Die Stadt Oldenburg stellt außerdem eine nicht unerhebliche Geldsumme in Aussicht für Berichte, die den Klimabericht widerlegen. Oldenburg: »Man muss mit Berichten ja auch kritisch umgehen!«
Die Öllobby in Amerika z.B. stellt in einer Fernsehsendung klar, dass Kohlendioxid ein absolut ungefährliches Produkt moderner Gesellschaften ist: »Jetzt wollen ein paar Politiker Kohlendioxid einen Schadstoff nennen… Stellen Sie sich vor, sie hätten damit Erfolg – wie würde unser Leben dann aussehen?«
In dem Oldenburger Klimabericht wird dem Kohlendioxid, wie auch anderen Treibhausgasen, unterstellt, dass diese eine Art Dunstglocke bilden und damit verhindern, dass Wärmestrahlung die Erdatmosphäre wieder verlassen kann.Falls sich wider erwarten in Zukunft zeigen sollte, dass die erhöhte Konzentration von Kohlendioxid in der Luft doch für den Treibhauseffekt und somit für die Erderwärmung verantwortlich ist, lässt sich dieser Umstand dann sicherlich durch eine gestiegene Geburtenrate und dem damit verbundenen wachsenden Kindersegen entschuldigen. Denn, BILD-Wissenschaftler haben herausgefunden: Hitze macht Lust auf Sex! In diesem Sinne, wir wollen Spaß, wir geben Gas!Und lesen sie morgen:
Antarktis. Like ice in the sunshine.